Die heutige Republik Armenien besteht nur aus einem Teil des alten Armeniens, welches sich von südlich des kleinen Kaukasus, durch das Hochland Armenien bis zu zu den Bergen Tavros erstreckte.

Die häufigen Erdbeben erinnern uns bis heute daran, dass die Region, welche zwischen dem asiatischen und afrikanischen Kontinent liegt, geologisch in der Nähe eines großen Rißes befindet. Das Hochland Armeniens erhebt sich unmittelbar auf das nahegelegende Gebiet. Die Geographie hat in der armenischen Geschichte und Kultur zweifellos eine entscheidende Rolle gespielt. Durch das geformte Bindeglied zwischen Asien und Europa und durch die auftretende, fundamentale Hauptverkehrslinie für Handel schien es so, dass es Armenien nicht bestimmt ist gegen die Katastrophen zu kämpfen. Das Land, welches durch seinen beträchtlichen Reichtum und Import gekennzeichnet ist, nahm eine strategische Position als ein Zankapfel in der Region für die Einführung von vielen „Supermächten“ an. Über Jahrhunderte hinweg waren die Armenier in ständigem Kampf mit den Eindringlingen und Eroberern der Assyrer, Römer, Byzantiner, Parther, Araber und Türken, die von Zeit zu Zeit ständig Kriege führten, um das Land zu erobern, wenn auch nicht ohne hartnäckigen Widerstand. Während dieser stürmischen Jahrhunderte haben die Armenier trotz allem ihre historische Identität und nationales Erbe erfolgreich beibehalten. Trotz solcher Katastrophen gelang es grundsätzlich den Armeniern die nationale Selbstverwaltung zu bewahren. Die Geschichte hat die Formung der vielfältigen und einzigartigen Kultur begünstigt, die durch soziale, intellektuelle und religiöse Faktoren begründet ist.

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